schwedens strickdesignerin sandra backlund


Einfach fantastisch! Eine grosse Inspiration!
Hier mehr zur Person von Sandra Backlund:

Sandra Backlund, entdeckte ihr Modetalent während ihrer Ausbildung an der Universität der schwedischen Stadt Umeå. Zuerst befasste sie sich mit der Kunstgeschichte und eher anderen theoretischen Fächern , bevor sie sich für ein Textilstudium entschied.


„Ich fand, was ich suchte“ „Ich glaube, meine Freude an der Mode resultiert aus meinem Interesse für die bildende Kunst. Ebenfalls, dass ich in einer kleinen Stadt in Nordschweden aufgewachsen bin und meine Kleider oft selber machen musste"


Backlund entwirft ihre Trikotagen während dem Stricken. „Ich arbeite gern prozesshaft. Man muss die Dinge nicht unbedingt vorher zergliedern. Es ist durchaus möglich zu improvisieren, ohne zu dekonstruieren“.

„Mir sind der handwerkliche Prozess und das Feeling des Handgemachten enorm wichtig. Ich experimentiere zwar viel mit Materialien und Techniken. Aber mir bietet die collagierende Strickerei mit schwerer Wolle ultimative Ausdrucksmöglichkeit.“

Es ist eine eine grosse Herausforderung, jährlich zwei Kollektionen mit mindestens zehn neuen Strickdesigns von Hand zu entwerfen. „Ich versuche, es möglichst ruhig anzugehen“.

Backlund betrachtet ihre Trikotagen wie Kunstwerke und nicht so sehr als Kleider. „Ich will keinen Schal machen, den man von der Stange kaufen kann und nur im vierfachen Preis für die Handarbeit unterscheidet“, sagt die Strickdesignerin.

Die Leitung ihres Unternehmens nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, welche ihr später bei ihrer kreativen und aufwendigen Entwurfszeit fehlt. „Neben dem eigentlichen Designprozess stehen viele weitere Dinge an. Es ist schwierig, die Balance zwischen dem Kreativen und dem Kommerziellen zu finden“.

Außerdem kämpft sie mit schnelllebigen Modegeschäft. „Man ist unter Druck, sich ständig erneuern zu müssen. Das ist für mich eigentlich nicht die ideale Ausdrucksform. Ich nehme gern alte Ideen wieder auf .“

Darum zieht sich oft mit ihren Stricknadeln ins Atelier zurück. Einsamkeit und die Leidenschaft für ihre Tätigkeit machen die Lebenseinstellung der Schwedin aus. Doch muss Backlund zugeben, dass sich beim tagelangen Stricken in ihrem Beruf allmählich auf Kosten ihres Privatlebens geht.

Deshalb versucht die Strickkünstlerin „abzuketteln“ und arbeitet nun mit einem italienischen Produzenten, mit dem sie alltäglichere und kommerziellere Kleidungsstücke produzieren möchte. Sie selber möchte sich zusätzlich auf Accessoires wie Taschen und Mützen konzentrieren können.

Alle Designs unter ihrer Webseite: www.sandrabacklund.com

1 Kommentar:

  1. i truly think that the knitwear has gone to such a creative path that woven garments have hard to really match up - designer like Sandra or new comer like Derek are simply amazing and innovative to the teeth .... xoxo

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