Häftlinge stricken


Diesen Artikel habe ich bei Euronews gelesen:

Strafvollzug auf Brasilianisch. 20 Häftlinge des Gefängnisses Ariosvaldo Campos Pires im Bundesstaat Minas Gerais stricken sich eine bessere Zukunft. Sie beteiligen sich an einem Projekt, das für eine lokale Designerin Strickwaren herstellt. Diese werden bis nach Japan und die USA exportiert.
Die schweren Jungs sind ganz angetan, nicht nur weil sie 75 % des brasilianischen Mindestlohns erhalten: “Das stärkt das Selbstwertgefühl. Wir alle öffnen die Türen zur Arbeit und Beschäftigung”, sagt Ex-Häftling Celio Tavares.
Designerin Raquell Guimnares kam aus purer Not auf die Idee. Weil sie keine Arbeitskräfte für ihre wachsendes Unternehmen fand, wandte sie sich an das Sozialministerium von Minas Gerais und die empfahlen dann die Häftlinge.

Häftlinge stricken sich in die Freiheit | euronews, welt

Kommentare:

  1. Interessant, aber irgendwie auch schräg. Und warum tragen die Häftlinge beim Stricken Haube, Gummihandschuhe und Maske? Als Hygiene-Massnahmen? :-)

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  2. Sicher wegen irgendwelchen Hygiene- Massnahme. Ich kann mir schon gar nicht vorstellen mit Gummihandschuhen stricken zu müssen...

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  3. Ich stelle mir gerade vor, wie das ausschauen würden, wenn meine Mädels und ich an den Treffen so stricken würden..... Ist ja nicht so, dass die Leute sonst schon schauen würden ;-)

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  4. An sich eine prima Sache. Aber finde es nicht richtig, dass die Häftlinge für ihre Arbeit unterhalb des Mindestlohns bezahlt werden.

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