Etsy Gutscheine zu verschenken

Kennt Ihr Etsy?
Ich habe 10 Neukunden-Gutscheine für je 20€ von Etsy zu vergeben!

Etsy.com besteht aus kreativen Shops aus der ganzen Welt. Geführt von wirklichen Menschen, die tolle Sachen machen.
Wer gerne einen hätte, schickt mir einfach eine Email an info@knit-kit.ch mit dem Betreff Etsy Gutschein und der Bitte um einen der Gutscheine. Die ersten 10 bekommen den Gutschein per Email zugeschickt. In der Gutschein-Mail steht dann auch wie er einzulösen ist. Gültig bis zum 24.12.18.

Ich würde mich natürlich besonders freuen, wenn Ihr Euren Gutschein in meinem Shop einlöst, das ist aber keine Bedingung!

Liebe Grüße
Eure Anne-Catherine



Neue Anleitungen zum Nähen und Stricken

Nun sind es insgesamt über 80 Anleitungen!

Strick-und Shoppingtasche
Darunter meine Lieblingstasche, die ich immer dabei habe. Eine grosse Tasche aus Jeans mit 8 Fächern. Nicht nur als Stricktasche...
Bastelschürzen aus laminierten Stoff
Eine Bastelschürze für Kinder, aus einem laminierten Baumwollstoff von Marimekko. Die breiten Träger kreuzen sich auf dem Rücken und dadurch wird alles gut geschützt. Pippi Langstrumpf würde sie sicher auch zum Basteln tragen.
Hunde aus Handschuhen
Alte Handschuhe? Daraus kann man lustige Kuscheltiere machen. Eine schöne Handarbeit mit Kindern sein eigenes Hündchen zu nähen.


Regenponcho für Jungs und Mädels
Dieser Regenponcho für Kinder hat einen längeren Rücken, damit die Schultasche bequem darunter getragen werden kann.  So macht der Regen nichts mehr aus.
Mohair Halbpatentpullover
Ein weiteres Lieblingsstück von mir. Der Mohair Pullover ist so leicht und doch warm, dass man ihn im Winter immer wieder gerne trägt. Gestrickt in einem Halbpatentmuster mit schrägen Versätzen zur Verzierung, Maschengenau berechnet. Ein Pulli für viele Winter.
Pailletten Pulli 
Bunte Pailletten werden mit dem Merinogarn mitgestrickt. Der Mädchenpullover ist sehr einfach zu stricken- für einen glanzvollen Auftritt.
Loopschal mit geometrischen Muster
Dieses schöne Muster besteht aus Dreiecken, die man nach Lust und Laune farblich anpassen kann. Einfach und nur aus rechten Maschen gestrickt.
Klassischer Bademantel mit Paspel
Diesen Bademantel habe ich aus einem vorgewaschenen Leinenstoff genäht. Das Schnittmuster ist einfach und besteht nur aus Rechtecken. Frotté- Flies- oder Baumwolle eignen sich auch.
Hirschkopf zum selber nähen
Eine Näh- Trophäe. Ein Hirschkopf aus Stoff. Der Kopf wird in einem Holzstickrahmen gespannt und so an die Wand gehängt. Nicht nur für das Kinderzimmer.
Streifenpullover für Kinder
Dieser Pulli mit den breiten Streifen ist aus Biobaumwolle gestrickt und schön weich. Alles, auch der Raglan wird rund gestrickt. So braucht man nichts mehr zusammennähen.

kuschelige Sofadecke
 Immer kalt? Hier die super warme Sofadecke. Schnell gestrickt aus Alpaka Wolle, 120 x 150 cm
Perlenketten häkeln
Diese Arbeit hat mir besonders gefallen. Diese Spiralketten werden in Runden gehäkelt. Glasperlen, Holzperlen, Plastikperlen lassen sich mit dieser Technik in Ketten verarbeiten.
Beanie Mütze
Die einfachste Art eine Mütze zu stricken. Diese Beanie Mütze kann man klassisch anliegend oder modern langgesogen stricken. Eine Arbeit für nur zwei Abende.
Grosszügige Strickstola 
Für den XXL- Schal wird man schon etwas mehr Zeit aufwenden. Das Muster ist aber so einfach, dass man nebenbei immer etwas stricken kann. Der Schal ist übrigens so berechnet, das jeder Knäuel aufgebraucht wird.
Brombeermuster
Ein Alpaka-Schal mit einem Brombeeren Muster. Das 3- dimensionale Muster hält richtig schön warm.
Steckenpferd
Ein Steckenpferd zum selber stricken. Ein Sockenstrickmuster gibt die Form des Kopfes.
Fingerlose Handschuhe
Diese Handschuhe werden aus Sockenwolle gestrickt. Dadurch sind die Handschuhe waschbar und sehr strapazierfähig. Dreibändig gestrickt, lassen sich grenzenlos Farben zusammenstellen.

Hier geht es zu den Anleitungen: https://www.etsy.com/de/shop/KnitKit?ref=shop_sugg

So entsteht eine Jacke im Chanel Look/ Teil 3 und letzter Teil

Und weiter gehts:
Beide Ärmel sind nun fertig gestrickt. Damit das Zählen der Zunahmen (Schrägen der Ärmel) einfacher fällt, hänge ich jedesmal eine Bezeichnung in die Kante.
Während dem Stricken habe ich immer mein Notizbuch dabei und schreibe jeden Schritt auf. So geht nichts vergessen, wenn ich die Anleitung schreibe.

Sicherheitsnadeln oder Fadenschlingen eignen sich ebenfalls
Spannen und Dämpfen: Wenn alle Teile fertig gestrickt sind, werden diese "in Form gebracht". Ich lege ein Frottétuch auf einen grossen Tisch und stecke die Teile an den Rändern mit Stecknadeln fest. Dabei kontrolliere ich nochmals die Masse der fertigen Jacke. Mit dem Dampfbügeleisen dämpfe ich die Teile, halte das Bügeleisen zirka einen Zentimeter vom Strickteil entfernt, ansonsten verbrenne ich die Kunstfasern oder drücke die Maschen platt. Danach muss man das Strickteil auskühlen lassen, am besten sogar auch über Nacht. Durch das Dämpfen wird das Gestrick schöner und die Wolle weicher. Das ist besonders wichtig, damit die Teile die Form besser behalten. Die Maschen werden sozusagen in die Form geprägt. 

Jetzt nähe ich die Ärmelnaht zu und die Schultern ebenfalls. Das geht am Besten und ist übersichtlicher, wenn man die Strickteile mit der Vorderseite zu sich hält. Die Kanten liegen sich waagrecht gegenüber, dann wird direkt neben der Randmasche eingestochen, zwei Querfäden werden aufgefasst und der Faden durchgezogen. Manchmal ziehe ich am Faden, damit sich alles etwas zusammenzieht, um diesen danach wieder auseinander, und in die richtige Länge zu ziehen.

Strickteile zusammennähen
Jetzt kommt der Kragen. Ich nehme die Strickarbeit oben beim Kragen und mit der rechten Seite zu mir. Ich nehme den Faden in die linke Hand und steche mit der Stricknadel von vorne, neben der Randmasche ein, hole den Faden, ziehe ihn durch und lasse ihn auf der Stricknadel liegen. Die erste Masche ist noch etwas schwieriger, weil sie lose ist. Für alle weiteren Maschen wird es einfacher. Dann wende ich die ganze Arbeit auf die Rückseite und stricke mit rechten Maschen hin und her. Auf der Vorderseite kette ich alle Maschen ab. Ich ziehe mir das Teil an und realisiere, dass der Kragen zu hoch geworden ist. Halb so schlimm, das habe ich in einer Stunde korrigiert. Jetzt ist er perfekt.

Maschen am Kragen auffassen
Nun kommt der Schritt, den ich nicht so gerne mache: Die Ärmel einnähen. Hier muss die Mitte des Ärmels genau an der Schulter liegen und der Rest der Armkugel gleichmässig verteilt werden. Darum bezeichne ich die Mitte und hänge sie mit einer Sicherheitsnadel zur Schulternaht hin. Dann stecke ich den restlichen Ärmel an die Jacke. Hier arbeite ich auch von der Vorderseite aus. Damit ich mir ganz sicher bin, dass alles schön passt und mir die Stecknadeln beim Nähen nicht in den Weg kommen, hefte ich den Ärmel mit langen und lockeren Stichen an. Mit diesem extra Schritt geht es einfacher und ohne nochmals etwas lösen zu müssen.

Endlich ist es soweit! Ich kann die Jacke zum erstem Mal anprobieren. Ich freu mich, sie passt genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Es hat sich also gelohnt zuerst ein Schnittmuster aus Papier zu machen. Die Taschen sind auf der richtigen Höhe, die Schultern und die Armkugel sitzen. Die Weite und Länge der Jacke sind auch so wie ich es haben wollte. Uff, das ist immer eine Erleichterung.

Jetzt kommt der spannendste Teil und derjenige, über den ich am meisten nachgedacht habe: Wie mache ich diese typischen Fransenverzierung. Ich habe schon eine Idee im Kopf. Aber einfach in die fertig gestrickte Jacke zu schneiden, das schaffe ich nicht. Ich teste lieber zuerst mit meinen Strickproben. Ich nähe verschiedene Bänder von Hand auf, aber das sieht irgendwie zu gebastelt aus. Mit der Nähmaschine funktioniert das Annähen überraschend gut und ich habe den besten Weg gefunden, dass die Maschen nicht mehr aufribbeln können. Doch jetzt, nach stundenlangem Ausprobieren, lege ich die Arbeit weg. Ich fahre morgen nochmals in den Laden um noch ein paar Bänder zu kaufen. Dann seh ich weiter.

Inzwischen habe ich mich für ein schlichtes Ripsband entschieden und weiss jetzt wie die Fransen schön werden. Also: Zuerst die Ripsbänder an die vorderen Kanten der Jacke stecken und heften. Das Band sollte ca. 1 cm vom Rand des Gestricks entfernt sein. Umbedingt die Kantenlängen vergleichen und nachmessen, damit sich nichts verzogen hat! Die beim Stricken eingesetzten Fäden kann man einfach zur Seite streichen, die kommen zu den Fransen. Nach dem Heften das Ripsband mit der Nähmaschine aufnähen. Ich habe die Stichlänge auf 3 gestellt und 2-3 mm innerhalb der Ränder genäht.
Ribsband stecken und heften
Vordere Kante mit Ribsband



Jetzt mutig die äusserste Knötchenreihe wegschneiden. Mit einer Wollnadel alle einzelnen Fäden aus der Naht ziehen. Die Kanten nochmals dämpfen und dabei die Fransen mit der Hand richtig gut flach streichen. Jetzt die Fransen gleichmässig auf 3- 4 mm zurückschneiden. Ich finde das Resultat sieht richtig toll aus. Das Ausprobieren und die investierte Zeit haben sich gelohnt.





Diesen Fransenlook hätte ich auch gerne an den untern Rändern der Ärmel. Darum stricke ich nochmals ein Musterstück um den Anfang des Ärmels zu testen. Aber ich hätte es mir doch denken können: Reihe für Reihe ribbelt auf und es bleibt nur ein einziger müder Faden übrig... Der Versuch ist misslungen und 3 Stunden Arbeit sind dahin. Aber vielleicht könnte der Ärmel unten einen seitlichen Schlitz mit Fransen haben? Mhhh, ich probiere es einfach mal aus: Ich nehme die Jacke und öffne den Ärmel etwas, nähe das Band an und schneide die Fransen zurecht. Das geht eigentlich ganz gut, aber ich entscheide mich dagegen. Die Wirkung ist dürftig und für eine Anleitung der Arbeitsschritt zu kompliziert. Also die Ärmel wieder zunähen. Leider haben diese jetzt einen Schönheitsfehler, aber ich musste es einfach ausprobieren. Und nur ich weiss davon...

Fertig ist das gute Stück. Nein, noch nicht ganz! Ich möchte dass der Kragen seine Form behält und nicht ausleiern kann. Ich besorge verschiedene Bänder, nehme das mit der weissen Verzierung und nähe es von Hand in den Kragen. Ein kleines Extra auch für's Auge. Und es lohnt sich, schliesslich habe ich ungefähr 143, 5 Arbeitsstunden an der Jacke gearbeitet. Behauptet jedenfalls meine App. Um den wirklichen Aufwand zu berechnen, müsste die App aber meine Gedanken lesen, und jede Minute die mich dieses Projekt verfolgt hat, aufzeichnen können...


Knit Kit Shop ist neu auf Etsy

Endlich ist es soweit! Knit Kit hat nun einen neuen Shop. Das Besondere daran: Die Anleitungen können sofort heruntergeladen und bequem als PDF- gespeichert werden.

Wer Papier lieber hat, kann sich die Anleitung ausdrucken und während der Arbeit Punkt für Punkt abhaken...

Schaut mal rein: Hier gehts zum Shop


So entsteht eine Jacke im Chanel Look / Teil 2

...weiter geht's:
Alles ist berechnet und ich kann mit dem Stricken loslegen.

Chaneljacke Vorderteile und Rückenteil
Da das Muster an den Seitenrändern nicht so schön aussah, entschied ich mich, die Jacke an einem Stück zu stricken. So kann man dicke Seitennähte verhindern und viel Zeit beim ungeliebten Zusammennähen sparen. Dazu sind Rundstricknadeln perfekt. Sie sind lang genug und das Gewicht wird vom Plastikfaden gehalten. Das schont die Handgelenke! Darum stricke ich fast alles auf Rundstricknadeln. Zudem erlaubt mir die Arbeit mit Rundstricknadeln das ganze Gestrick flach auszubreiten und so eine bessere Übersicht zu erhalten.
Ich wurde schon öfters gefragt, wie man mit einer Rundstricknadel nicht rund stricken kann. Die Verwirrung entsteht beim Namen der Nadeln: Anstatt Anfang und Ende zu einer Runde zu verbinden, werden die Nadel einfach gewendet, in die linke Hand genommen und mit der anderen Nadelspitze wird die Rückseite gestrickt. Und so in Reihen hin und her stricken.

Beim kleinen schwarze Bündchen entschied ich mich mit einer gröberen Nadel zu arbeiten, da das Grundmuster mehr Weite hat und ich verhindern wollte, dass sich das Bündchen der Jacke zusammenzieht. Die Grösse der Nadel musste ich schätzen. Erst als ein Stückchen des Grundmusters angestrickt war, konnte ich sehen, dass ich mit der Schätzung richtig lag.

Taschen einstricken
Zur Tasche: Das Taschenfutter wird  im Voraus auf separaten Stricknadeln gestrickt und zur Seite gelegt. Die Jacke wird bis zur gewünschten Platzierung der Tasche gestrickt, die Maschen der Tasche (gleiche Maschenzahl wie das Futter) werden auf einen Faden aufgezogen und damit stillgelegt. Das Futter wird abgenommen, abstricken und dann die Reihe fertig stricken. So liegen wieder gleich viele Maschen auf der Nadel wie zuvor und man kann ganz normal weiter stricken. Erst am Schluss werden die Maschen auf dem Faden wieder auf eine Stricknadel aufgefädelt und ein kleines Bündchen kann angestrickt werden. Dann wird das Futter an die Innenseite der Jacke angenäht. So einfach ist das...

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